Die SAR-5 entstand nicht aus einer Idee, sondern aus einer Notlage.

Im Januar 2022 wurde Stuttgart angegriffen.
Wie viele andere Städte auch. Infrastruktur brach zusammen, Kommunikation riss ab, staatliche Strukturen hörten auf zu funktionieren. In den unterirdischen Anlagen rund um Stuttgart sammelten sich Überlebende: Sanitäter, Techniker, Einsatzkräfte, Zivilisten. Menschen, die nicht evakuiert wurden – oder nicht gehen wollten.

Aus improvisierten Such- und Rettungstrupps formierte sich die SAR-5.
Der ursprüngliche Auftrag war einfach: Verwundete finden, stabilisieren, zurückbringen. Doch die Realität draußen war brutal. Einsätze fanden unter Feindkontakt statt, Wege änderten sich stündlich, Verluste wurden zur Konstante. SAR-5 passte sich an – oder ging unter.


Der Verlust von Stuttgart

Stuttgart konnte nicht gehalten werden.
Die Stadt wurde im weiteren Verlauf vollständig überrannt und letztlich aufgegeben. Für SAR-5 bedeutete das den Bruch mit ihrem Ursprung. Der Aufbruch war kein geordneter Rückzug, sondern eine Abfolge aus Evakuierungen, letzten Bergungen und Entscheidungen, die nicht mehr rückgängig zu machen waren. Verluste die bis heute schmerzen.

Viele der ursprünglichen Mitglieder blieben zurück.
Andere fielen auf dem Weg. Was blieb, war ein Kern aus Erfahrenen – gezeichnet, aber handlungsfähig.


Lindenwald – zweite Heimat

Lindenwald wurde zur zweiten Heimat der SAR-5.
Hier stabilisierte sich die Einheit erstmals wieder. Strukturen entstanden, Abläufe wurden gefestigt, neue Gesichter schlossen sich an. Für einen Moment schien es, als könne man bleiben.

Dieser Moment hielt nicht lange.

Auch Lindenwald wurde im weiteren Verlauf von den feindlichen Kräften überrannt. Die Angriffe waren koordiniert, massiv und ließen keinen Raum für Verteidigung. Erneut musste SAR-5 aufbrechen. Erneut unter Verlusten. Erneut mit der Erkenntnis, dass kein Ort mehr sicher ist.


Heute: Echo Base

Heute operiert die SAR-5 von der Echo Base aus.

Die Einheit ist nicht mehr dieselbe wie 2022.
Viele der ursprünglichen Mitglieder sind gefallen oder verschollen. Die meisten Gesichter sind neu. Doch Haltung, Erfahrung und Auftrag stammen noch immer aus Stuttgart.

SAR-5 ist heute eine mobile Such- und Rettungseinheit mit erweitertem Einsatzspektrum. Sie arbeitet dort, wo andere nicht hinkommen oder nicht lange genug bleiben können. Bergung, medizinische Erstversorgung, Evakuierung unter Gefechtsbedingungen und Aufklärung gehören zum Alltag.

Die Welt ist dystopisch.
Der Feind ist nicht verschwunden.
Aber SAR-5 stirbt, damit Sie leben.

Nicht aus Hoffnung auf einen Sieg –
sondern weil jemand die Zurückgebliebenen holen muss.